Interview mit Matthias Dinter
Filmographie
Drehbücher (Auswahl): Die Nacht der lebenden Loser (2004)
Schulmädchen (2004) (TV-Serie)
Der Letzte Lude (2003)
Was nicht passt, wird passend gemacht (2002)
Feuer, Eis und Dosenbier (2002)
Fußball ist unser Leben (2000)
Die Bademeister (1999) (TV)
Das Biest im Bodensee (1999) (TV)
Rohe Ostern (1996)
Drehbuch und Regie (Auswahl): Die Nacht der lebenden Loser (2004)
Feuer, Eis und Dosenbier (2002)
Comics (Auswahl):

Die kleinen Mutterficker
Knurf

Matthias Dinter wurde 1968 in Singen geboren und wuchs am Bodensee auf. Mit seinen Brüdern Stefan und Jan, die ihn schon bei seinen ersten Film-Versuchen unterstützten, arbeitet der Regisseur, Drehbuchautor und Zeichner noch heute an gemeinsamen Comic-Projekten für den Zwerchfell-Verlag.

Nach ersten frühen Erfolgen in der Independent-Szene bestritt er ein Studium an der Ludwigsburger Filmakademie, das er 1996 mit Diplom abschloss und arbeitete seitdem erfolgreich als Drehbuchautor ("Fußball ist unser Leben", "Was nicht passt, wird passend gemacht"), bis er mit "Feuer, Eis und Dosenbier" sein Kino-Debüt als Regisseur gab. Seit 1998 lebt und arbeitet Matthias Dinter in Köln.

In Sachen "Teenie-Horror-Komödie" bist Du ja eigentlich ein Veteran. Bereits mit Deinen ersten Super8-Anfängen wie "Santa Claws", "49", "Skin Trade" und "Southern Comfort" geht es um Untote, Teens und Saufgelagen, die in den geschätzten Fachkreisen der "Splatting Image"- oder "Die Angst sitzt neben Dir"-Publikationen ausnahmslos begeistert aufgenommen wurden. Schließt sich nun mit "Die Nacht der lebenden Loser" der Kreis bzw. handelt es sich um ein lang gehegtes Wunschprojekt?

Die "Loser" waren für mich natürlich eine Zeitreise zurück zur Zeit vor der Filmakademie. Der ganze Film ist ja sehr den Teenie- und Horror-Filmen der 80er verhaftet - wer genau hinschaut, sieht ja nicht nur Zitate aus "Night of the Creeps" oder "Some Kind Of Wonderful", sondern auch einige Gags, die ich aus meinen alten Super8-Filmen geklaut habe. Ein Wunschprojekt war es allerdings nicht: Die Idee wurde mir von den Produzenten präsentiert - und ich merkte sofort: Das ist der gleiche spaßige Scheiß wie früher. Nur drehst du diesmal nicht mit Brüdern und Freunden am Wochenende, sondern unter professionellen Bedingungen für Millionen von Euro. So hatte ich zwar mehr Druck auf der Sache, aber für mich selbst denselben Spaß.

Stand der Plakatentwurf schon vor dem fertigen Film fest? Auf dem Poster ist u.a. Schauspieler Simon Gosejohann als Zombie abgebildet, und es suggeriert einen "final Fight"o.ä. zwischen "guten" und "bösen" Zombies...

Das Plakat basiert auf einer Fotoserie, die wir während des Drehs geschossen haben. Die Zombies am rechten Rand (Wolf und Uschi als Untote) sind aus Standfotos geliftet - und haben mit dem Film, so wie er jetzt ist, eigentlich nichts mehr zu tun, sondern zeugen vom Original-Ende. Anfang 2004 hatte der Film nämlich noch einen ganz anderen Schluss: Wolf taute aus der Tiefkühltruhe auf, infizierte Uschi und Cornelius, entführte Rebecca und forderte Philip und die Jungs zum großen Schlussfight auf dem Schulball (noch so ein typisches Teeniemovie-Element). Das ganze war sehr action- und drama-orientiert und kam beim Testpublikum leider nicht so doll an. Die wollten einfach weiterlachen. Also haben wir Mai 2004 ein komplett anderes Ende nachgedreht, das da ansetzt, wo die Jungs das Buch aus dem Museum klauen. In der folgenden Szene kann man bei genauem Hinsehen merken, wo der "neue" Film beginnt. Viel Geld für nix rausgeschmissen also - aber das alte Ende wird sicherlich auf der DVD erscheinen.

Apropos Simon Gosejohann, der ja mit seinem Bruder Thilo gerade mit "Operation Dance Sensation" in den Videotheken den Vietnam-Krieg gewinnt. Die Brüder sind eine - wenn nicht *die* - Größe unter den Amateur- bzw. Independent-Filmern - ist die Besetzung etwa ein "Freundschaftdienst"? Und verfolgst Du, was sich so in der "Szene" tut?

Aus der aktiven Underground-Horrorszene bin ich eigentlich raus, seit ich an der Filmakademie angefangen habe. Ich habe zwar mit dem "Filmkommando Ludwigsburg" noch einige Filme-im-Film gedreht - z.B. den Horrorfilm, den der schwule Metzger im "Bewegten Mann" anschaut - , aber seitdem überwiegt die Drehbucharbeit und professionelle Regiearbeiten. Man braucht für Underground-Filme eben 'n Haufen Freunde mit viel Zeit, der gleichen Motivation und örtlicher Nähe. Das ist mit 35 'n bisschen schwieriger, wenn alle Kumpels irgendwo in Deutschland leben und Geld verdienen müssen.
Simon habe ich während der Promo zu "Feuer, Eis & Dosenbier" kennengelernt. Er hat mir damals "Captain Cosmotic" in die Hand gedrückt - und als ich "DNdlL" gecastet habe, ist er mir wieder eingefallen. Warum nicht noch 'n Viva-VJ, wenn schon Collien mitspielt? Bringt im schlechtesten Fall noch was Werbung. Leider war seine Sendung schon eingestellt, als wir an den Start gingen. Ich würde aber sofort wieder mit ihm drehen. Er ist ein genauso begeisterter Undergound-Fan wie ich früher, arbeitet als Schauspieler aber sehr bedächtig und engagiert.

Wären Anlehnungen an Horror-Klassiker wie "Re-Animator", "Evil Dead", Tobe Hoopers "Invasion vom Mars", "Braindead" o.ä überinterpretiert?

Nö - siehe Frage 1. Ich hab' viele meiner Lieblinsgfilme von früher verwurstet, als direktes Zitat oder als Hintergrunds-Einfluss. Mit dem großen Unterschied natürlich, dass ich nicht splattern durfte! Wir hatten vom Verleih eine FSK-12-verpflichtung, also war´s nix mit der großen Blutpumpe. Unsere Zombies schleimen nur ein bisschen. Schade eigentlich - im alten Ende kriegt Simon immerhin den Kopf abgehackt, und Uschi explodiert die Rübe gleich komplett.

Sehr positiv aufgefallen ist mir die orchestrale Musik; Du hast zum ersten mal damit gearbeitet?

Schon bei "FED" hatte ich einen orchestralen Score von Ralf Wengenmayr, der auch den "Schuh des Manitu" gescored hat - wenn auch nur aus dem Synthi. Bei "DNdlL" brauchte ich allerdings etwas weniger Plakatives, das dennoch - vor allem in den Horror- und Liebes-Szenen - die Emotionen gut unterstreicht. Das hat Andreas Grimm, der vorher "Ladykracher" und den "Wixxer" gescored hat, in nur fünf Wochen sehr schön hingekriegt - und die fetten Streicher waren zur Abwechslung sogar mal echt. Mit ihm war die Zusammenarbeit auch sehr eng - ich stand alle paar Tage in seinem Studio und summte und sang ihm was vor.

Das Schauspiel von Collien Fernandez empfand ich ebenfalls als recht gelungen, besonders auch die Besetzung als "richtiger" und sympathisch angelegter Charakter und weniger als exploitiver Blickfang - war sie die erste Wahl für die Figur, obwohl sie als Schauspielerin ja eher ein Neuling ist?

Normalerweise schmeiß ich Musik-VJs, Moderatorinnen oder andere Kreaturen des Showgeschäfts so früh wie möglich aus dem Casting. Die meisten sind einfach schlecht - die Tatsache, dass Heike Makatsch 'ne Karriere hat, stattet den Rest ja nicht automatisch mit Talent aus. Ich will gar nicht zählen, durch wieviel Castings Oliver Pocher und Konsorten geschleust werden. Aber Collien war einfach gut - und kam unter die letzten drei. Wenn´s nur nach mir gegangen wäre, hätte ich vermutlich Jana Pallaske besetzt - aber der Verleih pochte auf jemanden, den man werbetechnisch einsetzen könnte. Also Collien. Ich hatte zwar'n bißchen Sorge wegen ihrem südländischen Aussehen - nicht sehr Gruftie-like - , aber das ist beim Publikum einfach so durchgerutscht. Ich schätze, Collien werden wir noch öfter in Film und Fernsehen begegnen...

Die Story ist in enger Tradition zu amerikanischen Horror-Highschool-Komödien wie "Teenwolf" oder "Die Killerhand". Hast Du "Die Nacht der lebenden Loser" bewusst wegen der Vermarktbarkeit o.ä. so gradlinig angelegt?

Bei Genre-Kreuzungen - hier Highschoolfilm und Horrofilm - sind die Produzenten und Verleiher meistens etwas nervös. Das ist immer ein Experiment, und die sitzen natürlich da und fragen sich: Klappt das? Verstehen das die Leute? Schmeißen wir da unser Geld sinnlos dem Dinter in den Rachen? Insofern kann sie eine straight gebaute Geschichte beruhigen und versichern, dass das klappt, weil´s schon mal da war und schon mal geklappt hat. In unserem Fall war das sicherlich "Teen Wolf" - Michael J. Fox und Tino Mewes haben hier eine fast gleiche Beziehungs- bzw. Horror-Geschichte. Die Überlegung geht hierbei aber weniger direkt ans Vermarkten des Filmes, sondern an den Zugang des Zuschauers: Versteht der die Wünsche und Sehnsüchte des Helden? Kann er sie teilen? Daher läuft die Geschichte nach dem "Was wäre wenn"-Prinzip: Wenn du selbst morgen untot und verliebt wärst, was würdest du tun? Und was wäre dabei komisch? Solche Überlegungen sind einfach drehbuchtechnisches Handwerk. Du darfst dein Publikum einfach nicht außen vor lassen - sonst geht keiner in deinen Film.

Die Kino-Veröffentlichung ist extra so kurz vor Helloween angelegt worden?

Ursprünglich sollte der Film am 1.Juli starten, aber durch den Nachdreh sind wir auf Halloween verlegt worden, was mir immer schon lieber war. Passt ja zum Film. Ich habe als Regisseur aber keinen Einfluss auf den Starttermin oder die Werbemaßnahmen - im Endeffekt nicht mal auf den Titel! Der war zwar immer schon derselbe - aber ich hätte den Film nicht unbedingt gegen Ottos "7 Zwerge" gestartet. Ist ja kommerzieller Selbstmord...

Cineastische Feingeister störten sich ja gerne am Humor von "Feuer, Eis und Dosenbier". In Deinem neuen Film schaltest Du da allerdings in keinster Weise einen Gang runter - stören Dich deren Verisse überhaupt?

Jeder lacht über was anderes. Und Journalisten mögen im Zweifelsfall lieber Woody Allen als American Pie. Zumal Teeniefilme aufgrund ihres Themas - peinliche Gags für peinliche Teenager in ihrer peinlichsten Zeit - ein einfaches Opfer für Verrisse sind. Insofern machen mir die Verrisse nichts mehr aus. Ich finde es nur ärgerlich, dass bei deutschen Teenie-Komödien seltenst aus dem Genre heraus kritisiert wird. Man beschwert sich ja auch nicht, daß in einem Kriegsfilm geschossen wird, oder daß in einem Melodram jemand Krebs hat. In den Teenie-Film gehören halt ein paar Schwanz-Witze. Das ist elementar. Wer´s nicht mag, soll was anderes gucken.

Der Horror-Film und die (Teenie-)-Komödie stehen Dir offensichtlich sehr nahe - gibt es ein Genre, das Dich überhaupt nicht interessiert?

Ich denke mal, die einfühlsam erzählte Geschichte einer jungen Frau zwischen einem NVA-Offizier und einem Republikflüchtling 1964 wäre nicht so mein Ding. Aber im Ernst: Klar ist Komödie mein Steckenpferd - ich würde aber durchaus auch etwas anderes machen. Filme machen bringt einen allerdings schnell in Schubladen - ob das jetzt Drehbucharbeit oder Regie ist. Man braucht einen langen Atem, um die Genres zu wechseln. Ich habe auch Kollegen, die nur Krimis schreiben und nie 'nen Auftrag für 'ne Komödie kriegen würden. Aber ich leide nicht. Komödien sind immer noch das Schwierigste - halt 'ner Frau eine Pistole an den Kopf, und alle sind gespannt. Aber beim Lachen tickt jeder anders. Siehe: Rezensenten.

Welche Filme deutscher Regie-Kollegen schätzt Du besonders und warum?

Ich habe da keine besonderen Vorlieben. Meist mag ich den Film, nicht unbedingt das Oeuvre des Regisseurs. Am ehesten müsste ich den frühen Tom Tykwer nennen. Aber heute drehen sich seine Filme zu sehr um sich selbst. Nein, keine Favourites.

Ist das "Horror-Revival" aus jüngster Zeit durch Remakes wie "Dawn of the Dead", "Texas Chainsaw Massacre", "Freddy vs. Jason" nach Deinem Geschmack?

Ich bin froh, dass die ironische "Scream"-Zeit vorbei ist und wieder Horrorfilme zum Gruseln gemacht werden. Etwas schade ist es, dass es fast immer Remakes sind - oder, ganz schlimm, Videospiel-Adaptionen. Allerdings habe ich die neue "Dawn of the Dead" sehr gemocht, und auch "28 Days Later". Leider kriegt man im Gegenzug dafür auch Scheiße wie "AVP". Im Moment kommen noch die ganzen Asien-Remakes dazu - mal sehen, wie sich das entwickelt. Gut ist auf jeden Fall, dass Horrorfilm wieder eine feste Größe im Kino ist. 'Ne Weile lang, so in den frühen 90ern, gab´s ja fast gar nix mehr in die Richtung.

Was hältst Du von dem Film-Studium in Deutschland und der Entwicklung des deutschen Films an sich?

Der deutsche Film ist, finde ich, im Moment so aktiv und vielfältig wie schon lange nicht mehr. Nach der schrecklichen Katja-Riemann-Zeit der 90er und der Ödnis danach gibt´s jetzt wieder wirklich alles. Wenn im selben Jahr Bully 9 Millionen ins Kino zieht und gleichzeitig Weingärtner nach Cannes eingeladen wird, lässt das doch hoffen. Vor allem ist es positiv, dass das Publikum einen Film nicht einfach ablehnt, nur weil er aus Deutschland kommt. Bin mal gespannt, was da weiter passiert - denn der Publikums-Geschmack ändert sich auch immer mit dem Zeitgeist und der wirtschaftlichen Lage. Gerade 'ne schlechte Wirtschaftslage ist immer ein guter Nährboden für Komödien und Horrorfilme.
Was die Filmschulen angeht - so genau kenne ich mich da auch nicht mehr aus. Meine Zeit in Ludwigsburg war für mich absolut genial und hat mich weit nach vorne gebracht - wie´s da heute ist, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass genug Ausbildungsstätten vorhanden sind. im Moment kriegt man ja lange nicht so einfach Arbeit beim Film wie noch vor zehn Jahren. Und es geht ja auch ohne - viele kommen als Quereinsteiger oder Autodidakten an den Start. Bissel Handwerk lernen schadet nicht, kann man aber auch auf dem Weg mitnehmen.

Du machst Kino-Filme, arbeitest aber auch viel für's Fernsehen wie "Schulmädchen" etc. Wo liegen für Dich in der Produktion die Vor- und Nachteile beider Medien?

Kino ist die Kür, Fernsehen die Pflicht. Bei Kino ist das Risiko höher, die Ängste des Produzenten, es gibt aber auch mehr Leidenschaft und die interessanteren Stoffe. Ich hatte das Glück, gleich viel Kino machen zu dürfen - muss aber zugeben, dass es bei der Regiearbeit sehr viel Idealismus braucht. Klar macht so etwas wie die "Loser" zu drehen viel Spaß - finanziell ist es aber erbärmlich; ich hätte in derselben Zeit das Dreifache mit TV-Produktionen verdienen können.
Für die meisten ist TV das Tagesgeschäft und Kino eben das Zuckerl. Und bei den hohen Kino-Eintrittspreisen wird das sicher auch so bleiben. Man darf nicht vergessen, dass sich so etwas wie das "Dschungel-Duell" ja auch auf die Ticketverkäufe auswirkt. Kino sollte wieder billiger sein - ne Familie mit zwei Kindern wird bei nem Besuch von "Finding Nemo" ja arm.

Um jetzt mal langsam zu den Comics zu schwenken: zeichnest Du Deine Storyboards selbst?

Meistens ja. Bei "DNdlL" hatte ich aber Christoph Schöne als Storyboarder, um Zeit in der Vorproduktion zu sparen. Er hat von meinen Thumbnails aus mehrere Sequenzen erarbeitet - alles, was optisch aufwändig war oder Effekte beinhaltete. Beim Nachdreh hab ich´s dann aber wieder selber hingeschmiert. Ehrensache.

Welchen Stellenwert hat die Arbeit an Comics wie "Die kleinen Mutterficker" verglichen mit Deinem filmischen Wirken?

Comics zeichnen bleibt immer noch der größere Spaß, die Sache, wo einem keiner reinredet, wo man alles machen kann, was man will. Aber es bleibt natürlich Hobby - wer lebt denn schon nur vom Comic-Zeichnen? Ich hoffe, dass es den Zwerchfell-Verlag noch lange geben wird und wir uns immer wieder mal dort austoben können. Und es bleibt eben einfach genial, dass bei Comics alles dasselbe kostet: Explosionen oder Selbstgespräche - ist alles nur Tinte und nicht Geld, wie beim Film.

Besteht ein Austausch zwischen Kollegen, die sich ebenfalls im Comic austoben wie z.B. Rochus Hahn ("Das Wunder von Bern")?

Selten. Erstens gibt es nicht soviele Film/Comic-Kombinateure, zweitens läuft man sich nicht dauernd über´n Weg. Mit Rochus quatsche ich eben in Erlangen [zweijährlich stattfindend: "Comic-Salon" - Anm. d. Red.] über´s Filmgeschäft. Michael Gutmann, der "Rohe Ostern" von mir inszeniert hat, kennt sich auch gut bei Comics aus. Aber es bleibt eher film-szenischer Smalltalk: Wer hat gerade wen über´s Ohr gehauen? Welche Redaktion hat gerade welchen Trend ausgerufen? Ist vermutlich wie Verlags-Gespräche auf der Frankfurter Buchmesse.

Dem ein oder anderen Zombie in "Die Nacht der lebenden Loser" hätte ein "MuFi"-T-Shirt gut gestanden - wieso das zurückhaltende "Z"-Product-Placement?

Leider hatten wir keinen Hip Hop-orientierten Hauptcharakter - zumal die MuFi-Shirts schwarzweiß sind, und das ist immerhin ein Farbfilm! Stattdessen habe ich einen Haufen Shirts von Laska-Comix gefeatured - bzw. meinen eigenen Kleiderschrank geplündert und die Jungs reingestopft. Danke nochmal, Laskas!

... und wir bedanken uns für das Interview - viel Erfolg weiterhin!

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